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Individualsoftware

Individualsoftware für Fertigungsbetriebe: Von der Laufkarte bis zum Versand in einem System

Laufkarten auf Papier, Bestände in Excel und Liefertermine im Kopf? So bündelt eine individuelle Software alle Abläufe eines mittelständischen Fertigers in einem System.

Inhaber und Meisterin eines Fertigungsbetriebs prüfen Produktionsdaten auf dem Tablet

Ob Lohnfertiger in Baden-Württemberg, Kunststoffspritzer in Oberösterreich oder Werkzeugbauer in der Ostschweiz: In vielen kleinen und mittleren Fertigungsbetrieben sieht der Alltag ähnlich aus. Anfragen kommen per E-Mail und Telefon, Angebote entstehen in Word, Laufkarten liegen in Papierform an der Maschine, Bestände werden in Excel gepflegt und Liefertermine stehen im Kopf des Geschäftsführers. Das funktioniert, bis die Stückzahlen wachsen. Dann rutschen Aufträge, Nacharbeit nimmt zu und Kunden fragen immer öfter nach.

Große ERP-Systeme sind teuer, langwierig in der Einführung und auf Konzerne mit eigener IT-Abteilung zugeschnitten. Für viele Mittelständler passt eine individuelle Software besser, die sich an den tatsächlichen Abläufen in Ihrer Fertigung orientiert: Sie zahlen nur für das, was Sie wirklich brauchen, und Ihr Team muss seine Prozesse nicht an ein Standardsystem anpassen.

Typische Probleme wachsender Fertigungsbetriebe

  • Kein zentraler Überblick, welche Aufträge offen, in Fertigung oder versandbereit sind
  • Materialengpässe fallen erst auf, wenn ein Auftrag starten soll
  • Maschinen- und Personalbelegung wird auf Whiteboards oder im Notizbuch geplant
  • Prüfprotokolle und Qualitätsnachweise sind verstreut oder fehlen, wenn der Auditor fragt
  • Liefertermine werden zugesagt, ohne die echte Kapazität zu kennen
  • Geschäftsführung und Meister stellen abends Berichte von Hand zusammen

Wenn Ihnen mehrere Punkte bekannt vorkommen, lohnt sich ein Blick auf unseren Beitrag zu den Anzeichen, dass Ihr Unternehmen Excel entwachsen ist.

Was eine Fertigungssoftware umfassen kann

Jeder Betrieb ist anders. Die folgenden Module sind daher ein Baukasten, kein starres Paket. Die meisten Mittelständler starten mit zwei oder drei Modulen und bauen schrittweise aus.

Vertrieb und Aufträge

Anfrageregister, Angebotskalkulation mit Material, Maschinenstunden, Oberflächenbehandlung und Gemeinkosten, Erfassung von Kundenbestellungen und Statusverfolgung je Kunde. Der Vertrieb beantwortet die Frage „Wo steht mein Auftrag?” in Sekunden, statt erst in die Halle zu laufen.

Fertigungsplanung und digitale Laufkarten

Digitale Laufkarten mit Arbeitsplan, Arbeitsgängen, Maschinen und Bedienern, Verfolgung der Ware in Arbeit an jeder Station sowie Warnungen, wenn ein Auftrag in Verzug gerät. Meister sehen die Maschinenauslastung auf einen Blick und können umplanen, bevor aus einer Verzögerung ein verpasster Liefertermin wird.

Lager und Einkauf

Bestände an Rohmaterial, Zukaufteilen, Verbrauchsmaterial und Fertigwaren, Bestellungen an Lieferanten, Mindestbestandswarnungen sowie Chargen- und Schmelzennummern-Rückverfolgbarkeit vom Wareneingang bis zum fertigen Teil.

Qualität

Wareneingangs-, Zwischen- und Endprüfungen, Reklamations- und Maßnahmenverfolgung sowie druckfertige Prüfberichte für Kunden. Wenn alle Nachweise an einem Ort liegen, werden Audits nach ISO 9001, IATF 16949, EN 9100 oder ISO 13485 deutlich entspannter.

Versand und Fakturierung

Packlisten, Lieferscheine, Rechnungen mit korrekter Umsatzsteuer, Exportdokumente bei Bedarf und eine Anbindung an Ihre bestehende Buchhaltung, etwa DATEV, Lexware oder Sage.

Dashboards

Ein Live-Überblick über Aufträge, Ware in Arbeit, Verzögerungen, Lagerbestände und offene Posten auf Desktop und Smartphone, damit Sie Entscheidungen treffen können, ohne auf den Wochenbericht zu warten.

Software einführen, ohne die Produktion zu stören

  1. Mit einem konkreten Problem beginnen, etwa Laufkarten oder Lager, und schnell live gehen. Ein früher Erfolg schafft Vertrauen im ganzen Team.
  2. Meister und Maschinenbediener einbinden, wenn die Masken gestaltet werden, damit sie auch mit Handschuhen und laufender Maschine einfach zu bedienen sind.
  3. Tablets oder Smartphones an den Arbeitsplätzen statt Papier nutzen, mit großen Schaltflächen und Barcode- oder QR-Scan, wo es sinnvoll ist.
  4. Module schrittweise ergänzen, sobald sich das Team eingearbeitet hat, statt alles auf einmal einzuschalten.
  5. Alt und Neu kurz parallel laufen lassen bei kritischen Prozessen, danach die Excel-Listen endgültig abschaffen.

Individualsoftware oder Standard-ERP?

Standardsysteme können gut funktionieren, wenn Ihre Prozesse üblich sind und Sie bereit sind, sich anzupassen. Individualsoftware lohnt sich, wenn Sie eine besondere Art der Kalkulation, Arbeitsplanung oder Prüfung haben, wenn Lizenzkosten pro Nutzer schnell steigen oder wenn bestehende Werkzeuge angebunden werden müssen. Ein guter Partner sagt Ihnen ehrlich, welcher Weg zu Ihnen passt. Personenbezogene Daten verarbeiten wir dabei selbstverständlich mit Blick auf die Anforderungen der DSGVO.

Warum Fertigungsbetriebe mit Vimansoft arbeiten

  • Wir kennen die Fertigung. Wir haben Websites für CNC-Zerspaner, Werkzeugbauer, Schmieden, Kunststoffverarbeiter, Härtereien und Anlagenbauer umgesetzt und verstehen, wie diese kalkulieren, produzieren und liefern.
  • Software nach Ihrem Prozess, nicht ein generisches ERP, das Ihre Fertigung umkrempelt.
  • Im täglichen Einsatz bewährt: Unsere Kurier-Management-Software läuft täglich bei mehr als 6 Kurierunternehmen in Indien, inklusive internationaler Sendungen, entwickelt nach demselben Ansatz.
  • Fester Umfang, fester Preis, vorab vereinbart, mit stufenweiser Lieferung, regelmäßigen Demos und Videocalls über Zoom, Google Meet oder Microsoft Teams in Ihrer Zeitzone.
  • Website und Software aus einer Hand: Anfragen von Ihrer Website landen direkt im Anfrageregister. Lesen Sie dazu unsere Website-Funktionen, die Anfragen bringen.

Mehr über unsere individuelle Softwareentwicklung und unsere Zusammenarbeit mit Kunden im Ausland.

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